Artikel bis Februar 2013
24.02.2017

Meine erste Homepage ging am 21.02.2011 online. Ich schaltete sie am 24.02.2013 ab. Der Grund:...

[mehr]

Bericht des Untersuchungsausschusses Krankenhaus Neubau Bremen Mitte
23.04.2015

Der Landtag der bremischen Bürgerschaft behandelte in seiner 80. Sitzung am 22.04.2015 den...

[mehr]


Rettet Hohehorst!
03.12.2013


Das Finanzamt Bremen kennt jeder. Ein tolles Gebäude! „Haus des Reichs“. Wie bitte?! Wen das interessiert, der sollte sich mit der Geschichte der Firma NORDWOLLE und der Familie Lahusen beschäftigen, z.B. bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Haus_des_Reichs .

Der wirtschaftliche Höhenflug der Bremer Familien-Dynastie Lahusen wurde nach der Weltwirtschaftskriese 1929 und Bankenkrise 1931 durch Insolvenz jäh beendet, die Weimarer Republik kam ins Straucheln und es wurden durch soziale Unruhen die Weichen für den Nationalsozialismus gestellt.

Der Landsitz der Lahusens war Gut Hohehorst vom heutigen Bremen-Nord in Löhnhorst (bis 1939 zum preußisch-hannoverschen Kreis Blumenthal gehörig).

Zu den verschiedenen Nachnutzern von Hohehorst gehörte von 1937 – 1945 Heinrich Himmlers SS-Verein „Lebensborn“, wo nach der NS-Rassenideologie in der Anonymität Kinder zur Welt kamen.

Einen Eindruck davon vermittelt ein Artikel im Weser-Kurier vom 29.1.2011: „Eindrücke von Gut Hohehorst. Von Simone Gorecki. Da heißt es in der Einleitung:

„Löhnhorst. Das schlossartige Herrenhaus wurde 1928 gebaut und diente der Bremer Wollmagnaten-Familie Lahusen als Landsitz. Seine Zukunft ist ungewiss, Bremen möchte sich nicht am Denkmalschutz für das Gebäude beteiligen.“

Mehr dazu unter: http://www.weser-kurier.de/start/fotos/region/niedersachsen88_galerie,-Eindruecke-von-Gut-Hohehorst-_mediagalid,12645.html .

„Bremen möchte sich nicht am Denkmalschutz für das Gebäude beteiligen“.

Ja, und was passiert nun mit dieser Immobilie?!

Besorgte Lokalhistoriker und Bürger aus Bremen-Nord baten mich, doch den Senat einmal zu fragen, wie er sich zur Zukunft des Gutes Hohehorst stellt.

Ich stellte in der Bürgerschaft eine Anfrage an den Senat. Der Senat antwortete am 24.9.2013 und Bürger reagierten darauf, vor allem Hans-Werner Liebig. Er stellte einen informativen Text über die Angelegenheit zusammen, dazu noch eine Kurzhistorie des Bauwerks.

Eine kleine Fotoauswahl aus Vergangenheit und Neuzeit aus Liebigs Archiv-Bestand mit über 6000 Fotos, Dokumenten und Veröffentlichungen befindet sich am Schluss der folgenden PDF-Datei.

Nach Absprache kann das Archiv im rechten Torhaus von Gut Hohehorst besichtigt werden. Zur Zeit läuft der Vermarktungsprozess durch Eigentümer Bremen. Daher ist die Zukunft des Archivs an diesem authentischen Ort nationaler Geschichte ungewiss. Liebig kämpft um Bestandsschutz im öffentlichen Interesse, Bremen möge dieses doch zumindest als Wunsch an einen potentiellen Investor herantragen.

Lesen Sie hier in folgender Datei mehr (Bürgerschaftsanfrage, Schriftverkehr mit Senat, Kurz-Historie Hohehorst) …

 

Anfrage in der BB wg des Herrenhauses Hohehorst




<- Zurück zu: Aktuelles