Wir, Ortsamtsleiterin, von Gottes Gnaden
27.06.2018

Über die Beiratssitzung Walle am 14.6.2018

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Artikel bis Februar 2013
24.02.2017

Meine erste Homepage ging am 21.02.2011 online. Ich schaltete sie am 24.02.2013 ab. Der Grund:...

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Der Bundesfreiwilligendienst
13.04.2012


Ohne jede Diskussion, praktisch über Nacht, schaffte die Regierung 2011 Merkel die Wehrpflicht ab. Das zeigt einen Pazifismus, der uns Deutschen bis 1945 sehr fremd war, aber von der Art des Vorgehens war es nichts als autoritär – „oktroyiert“ sagte man früher. Auch die Sache selbst ist nicht in Ordnung. Als Gegengewicht zur Bundeswehr wurde der Zivildienst eingerichtet. Hunderttausende junge Männer halfen in gemeinnützigen Organisationen und Institutionen und machten Erfahrungen fürs Leben. Mit der Wehrpflicht löste sich auch der Zivildienst zum 1. Juli 2011 auf. Der Bundesfreiwilligendienst (BFD oder BuFDi) sollte die Lücke füllen:

„Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz“, so die Bundesregiegierung.

Der BuFDi dauert wahlweise sechs bis 24 Monaten. Alle nach dem Zivildienstgesetz anerkannten Dienststellen und -plätze wurden als Einsatzstellen und Plätze des BuFDi anerkannt. Mittlerweile meldeten sich Jugendliche beiderlei Geschlechts in fünfstelliger Zahl zum BuFDi, aber das langt nicht hinten und nicht vorne, um den Zivildienst zu ersetzen. Man denke nur an die Knappheit an Arbeitskräften in Altersheimen, Kindertagesstätten und Schulen. Hier wurde eine Chance vertan. Man stelle sich vor, dass dort im Rahmen eines verpflichtenden sozialen Jahres alle deutschen junge Männer und Frauen tätig wären. Das wäre für die gesamte Gesellschaft ein Gewinn. Kaum jemand ruft danach. Merkwürdig. Haben Sie dafür eine Erklärung? Ich nämlich nicht.




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