Der Fall Fritz Keller und acht Jahre Rufmord
03.05.2021

Am 23. April 2021 kam es auf einer Sitzung des Präsidiums des Deutschen Fußballbundes...

[mehr]

Wir, Ortsamtsleiterin, von Gottes Gnaden
27.06.2018

Über die Beiratssitzung Walle am 14.6.2018 lesen Sie hier.

[mehr]


MK über Ladenschlussgesetz
27.07.2012


Neben Berlin und Timbuktu ist Bremen besonders weit vorangeschritten in der Zerstörung von traditionellen Wertvorstellungen in vielen Bereichen. Ist ja auch klar: wenn man schon pleite ist, will man wenigstens Avantgarde sein. Seltsamerweise und gottlob ist Bremen im Sonntagsschutz (wir Katholiken sprechen von „Sonntagsheiligung“) ganz traditionell und kulturbewusst. Protestanten und Katholiken und hier besonders der protestantische kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (kda) und die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) sehen sich da in einer Front mit den Moslems und den Juden, die ja ebenfalls einen heiligen Tag in der Woche haben. Wir stehen mit den Gewerkschaften, Attac, Arbeitnehmerkammer und der bremischen Bürgerschaft in einer Front.

Unter anderem geht es im Moment um folgende Vorlage:

In § 3 des Bremischem Ladenschlussgesetz sind folgende Ladenschlusszeiten definiert:

(1) Verkaufsstellen müssen zu folgenden Zeiten für den geschäftlichen Verkehr mit Kunden geschlossen sein:

1. an Sonn- und Feiertagen, 2. am 24. Dezember und am 31. Dezember, wenn diese Tage auf einen Werktag fallen, ab 14 Uhr.

Lt. § 10 […] dürfen Verkaufsstellen aus Anlass von Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen an jährlich höchstens 4 Sonn- und Feiertagen geöffnet sein. […]

(2) Der Zeitraum[…] darf fünf zusammenhängende Stunden nicht überschreiten, soll nicht vor 11 Uhr beginnen und muss spätestens um 18 Uhr enden.

(3) Ostersonntag, Pfingstsonntag, Volkstrauertag, Totensonntag, die Adventssonntage und die anderen Sonn- und Feiertage im Dezember sowie der 1. Mai und der 3. Oktober und, wenn diese auf einen Montag fallen, die direkt vorher liegenden Sonntage dürfen nicht freigegeben werden.

Die Linksfraktion in der Bürgerschaft ging noch ein Stück weiter. Sie forderte, dass Geschäfte (wieder) werktags um 20 Uhr und samstags um 16 Uhr schließen sollen. Der Sonntag solle ausnahmslos Ruhetag bleiben.

Diese Forderung mache ich mir zu eigen.




<- Zurück zu: Aktuelles