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CDU: Eine Partei schafft sich ab (2)
13.10.2012


Am 13. Oktober 2012 erschien in „Weser Kurier“/ „Bremer Nachrichten“ ein Interview, das die stellvertretende Chefredakteurin mit dem Fraktionsvorsitzenden der Bremer CDU in der Bürgerschaft und dem ehemaligen ehemaligen Landesvorsitzenden der Bremer CDU führte, Thomas Röwekamp. (Das Interview lesen Sie hier.)

In diesem Interview bot der Ex-CDU-Parteichef an, er werde als Fraktionsvorsitzender zurücktreten, wenn seine Konkurrenten und innerparteiliche Gegnerin, Frau Dr. Mohr-Lüllmann darauf verzichte, zur Bundestagswahl 2013 zu kandidieren.

Alles schön und gut, dieses nun erstaunlich großherzige Angebot. Dass ein Politiker anbietet, auf ein höchst lukratives Amt zu verzichten, ist selten. Aber was er sich dabei gedacht hat, dass über die Zeitung zu verkünden, mag der Himmel wissen. Herr Röwekamp ist intelligent, rhetorisch begabt und Politik erfahren. Mir ist unklar, wie er sich von Silke Hellwig so vorführen lassen konnte. Auf dem Foto sieht er zudem so aus, als stünde er neben sich.

Wie auch immer: Der vernünftige Bürger fragt sich, warum Herr Röwekamp dieses Angebot nicht Rita oder, falls die beiden sich siezen, Frau Dr. Mohr-Lüllmann, bei einer Tasse Kaffee gemacht hat. Dann wären beide anschließend in die Öffentlichkeit gegangen und vor die Presse getreten und hätten sich beide zusammen interviewen lassen. Das wäre gut für die Partei gewesen und gut für Bremen.

So pokert er einfach nur hoch und führte seine Parteifreundin vor. Ihr, sich und der CDU leistete er damit einen Bärendienst. Er schaffte es tatsächlich, diesen unsäglichen Auftritt seines Parteifreundes Teiser in einem ähnlichen Interview in WK/BN zu toppen. Nun machen beide für die CDU den Woltemath.

Wie ich schon anlässlich des Interviews mit Herrn Teiser anmerkte, kann ich als Bremer daran kein Interesse haben.




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